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Die Rolle der Mundgesundheit für die körperliche Leistungsfähigkeit wird in der modernen Sportmedizin schon lange anerkannt. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Zähne, Kiefer und Kaumuskulatur einen spürbaren Einfluss auf Muskelkoordination, Stabilität und Belastbarkeit des gesamten Körpers haben. Zum Beispiel können entzündliche Erkrankungen im Mundraum wie die Parodontitis den Organismus dauerhaft belasten, Heilungsprozesse verlangsamen und das Risiko für Überlastungen oder Verletzungen erhöhen. Störungen im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Muskulatur und Bisslage wirken sich häufig auf Haltung, Bewegungsabläufe und Kraftübertragung aus.

Performance-Schienen

Besonders bei einer Funktionsstörung im Kausystem (einer Craniomandibulären Dysfunktionen, CMD) oder einem „falschen“ Zusammenbiss sind diese Zusammenhänge relevant. Hier kommen in der Sportzahnmedizin oft individuell angefertigte Performance-Schienen zum Einsatz. Weil sie die Kieferposition harmonisieren, können sie nicht nur das Verletzungsrisiko senken, sondern auch die neuromuskuläre Steuerung verbessern, Stressparameter senken und die Leistung steigern.

Ganzheitlicher und vorbeugender Ansatz

Sportzahnmedizin beschränkt sich somit nicht auf die Herstellung von Mundschutz oder die Betreuung bei Sportevents. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Zahnmedizin weit über die Zähne an sich hinausgeht. Sie verfolgt einen präventiven, interdisziplinären Ansatz, bei dem zahnärztliche Diagnostik, funktionelle Therapie und sportmedizinische Aspekte sinnvoll miteinander verbunden werden.

Gerne beraten wir Sie zu den individuellen Möglichkeiten der Sportzahnmedizin. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir unterstützen Sie dabei, Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit optimal zu verbinden.


Wechselwirkung zwischen Zähnen und Bewegungsapparat:Craniomandibuläre Dysfunktion.